fbpx

Blog

NEUES UND INTERESSANTES

Eine andere Seite der Nervosität

Eine Frau hat sich zu Ihrem Jubiläum nach einer stundenlangen Recherche ein neues Kleid und passende Schuhe, die bei keinem anderen Händler zu finden waren, online bestellt. Voller Freude geht sie später auf die Terrasse und trinkt bei guter Laune eine Tasse Kaffee. Plötzlich klingelt ihr Telefon und sie bekommt eine Nachricht zu hören: die Schuhe sind leider doch nicht lieferbar!

Was passiert in diesem Moment mit der Frau? Richtig, sie wird wahnsinnig. Sie springt auf, läuft während des Telefonates hin und her, fängt an zu gestikulieren, wickelt nervös ihre Locken um den Finger, setzt sich schlagartig hin und trampelt unbewusst mit den Fingern auf den Tisch. Dieses Verhalten ist uns allen bekannt und ist normal. Aber warum ist das so? Warum fangen wir an uns so zu verhalten, wenn wir nervös werden? Und warum ist diese Erkenntnis so wichtig?

Die Antwort auf diese Fragen hat Autor der Synchromethode® Schlüssel Dr. Hasai Aliev gegeben. Er hat wissenschaftlich gezeigt, dass unser Gehirn uns zu solchen kurzen, automatischen und oft unbewussten Bewegungen zwingt und versucht dadurch die entstandene Anspannung zu reduzieren! Ja, die Nervosität zeigt nicht nur den Grad der Anspannung an, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass es zu keiner Überlastung im gesamten Organismus kommt.

 

In unserem Beispiel wird die Frau mit einer schlechten Nachricht konfrontiert. In Sekundenschnelle wird Adrenalin ausgeschüttet und dadurch der ganze Körper mobilisiert. Der Herzschlag und der Atem werden schneller und die Anspannung steigt schlagartig. Doch dieser Zustand der Mobilisierung entspricht eher dem Zustand eines Marathonläufers oder eines Bergsteigers, als eines Menschen, der sich gemütlich auf der Terrasse ausruht.

 

Mit anderen Worten entspricht ihr Zustand in diesem Moment nicht mehr der laufenden Aktivität. Es entsteht eine Dysbalance zwischen ihrem inneren Zustand und dem was sie gerade macht. Und das sorgt wiederum für die Desadaption und weitere Steigung der Anspannung. Um das zu vermeiden und um die Balance wiederherzustellen, wird die Aktivität dem Zustand entsprechend angepasst, d.h. der Körper wird in Bewegung gesetzt.

 

Da aber unser Gehirn möglichst energiesparend arbeitet, werden dabei Automatismen in Gang gesetzt, d.h. regelmäßige Bewegungen, die unsere Aufmerksamkeit nicht beanspruchen. Der Mensch wird ungewollt nervös. Steigt die Nervosität weiter, so kann es sogar zum Zittern kommen – ein Zeichen für eine sehr hohe Anspannung, aber jetzt wissen wir, dass das Gehirn sie damit gleichzeitig abbaut!

 

 

 

Institut Nosko

Die Fähigkeit eigene Anspannung auf reflektorischer Ebene bewusst zu regulieren und den Flow Zustand gezielt zu nutzen entsteht durch einen aktiven Gebrauch von angeborenen Reflexen!

Diese neue Kompetenz kannst du nutzen, um Stress im Leben in den Griff zu bekommen, Lösungen für Probleme leichter zu finden und neue Fähigkeiten schneller zu entwickeln.

Von Experten für Kosmonauten entwickelt - von uns für deinen Alltag optimiert.

 

Kontaktieren Sie uns

Adresse:
c/o Startplatz, Im Mediapark 5, 50670 Köln

Telefon:
+49 221 690 595 92

E-Mail:
institut@i-nosko.de

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok